Farbtiefe
Unter Farbtiefe versteht man, wie viele verschiedene Farben in einem Bild vorkommen:
Schwarzweiß, Graustufen, Monochrom, 256 Farben, 16.000, x-Millionen Farben, …
Die Farbtiefe hat entscheidenden Einfluss auf die "Schwere" einer Bilddatei. Sie wird in „Bit pro Pixel“ (BPP) angegeben. Das bedeutet: Jeder Bildpunkt braucht eine bestimmte Anzahl von bits, um seine Farbe darzustellen:
schwarzweiß | 1 BPP | zwei Möglichkeiten: 1 oder 0 | schwarz oder weiß |
Graustufen/Farbe | 4 BPP | 24=16 Möglichkeiten | Grautöne oder Basisfarben |
Graustufen/Farbe | 8 BPP | 28=256 Möglichkeiten | Grautöne oder "Web-Farben" |
Farbe | 16 BPP | 216=65.536 Farben | "High Color" |
Farbe | 24 BPP | 224=16.777.216 Farben | "True Color" |
Für eine einfache Darstellung am Bildschirm sind 256 Farben (= 8 BPP) meist ausreichend. Viele ältere Computer sind auch nur in der Lage, 256 Farben darzustellen. Das GIF-Format kann ohnehin nur 256 Farben speichern. Deswegen empfiehlt sich eine Farbtiefe von 256 Farben auch für das Internet.
Bei guten Fotos ist natürlich True Color = 24 BPP wesentlich schöner, weil nur so feinste Schattierungen dargestellt werden können. Der Kompromiss liegt in der Mitte: 16 BPP.
Wenn Sie die Farbtiefe eines Bildes reduzieren, werden die Farbpunkte an die nächst ähnliche Farbe angepasst. Wenn Sie z.B. von 256 Farben auf 16 Farben reduzieren, wird aus Mitternachtsblau, Königsblau, Ultramarinblau, Tiefblau und allen Zwischentönen einheitlich „Mittelblau“.
Der Befehl lautet „Bild/Farbtiefe reduzieren“.
(Speichern nicht vergessen).





